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Ratgeber

Bausparvertrag läuft aus: Auszahlung sinnvoll weiter anlegen

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David Reisner
aktualisiert: 23. Juli 2026 08:25
Bausparvertrag - Wie kann ich das Geld sinnvoll wieder anlegen?
bausparvertrag-geld-wieder-anlegen Bausparvertrag - Wie kann ich das Geld sinnvoll wieder anlegen?

Nach sechs Jahren ist es so weit: Der Bausparvertrag läuft aus und mehrere Tausend Euro werden frei. Nun stellt sich eine wichtige Frage: Auszahlen lassen, wieder Bausparen oder das Geld langfristig investieren? 

Die richtige Entscheidung hängt nicht davon ab, welches Produkt gerade beworben wird. Entscheidend sind der Zeitpunkt der nächsten größeren Ausgabe, eine ausreichende finanzielle Reserve, die persönliche Risikobereitschaft und das Ziel, das mit dem Geld erreicht werden soll.

Das Wichtigste in wenigen Sätzen: Geld, das in den nächsten Jahren benötigt wird, gehört normalerweise nicht vollständig an die Börse. Ist der Notgroschen bereits vorhanden und bleibt ein Teil der Auszahlung mindestens zehn Jahre unangetastet, kann ein breit gestreutes Wertpapierinvestment eine mögliche Alternative zum erneuten Bausparen sein. Die Entscheidung muss nicht zwischen „alles sicher“ und „alles investieren“ fallen. Häufig ist eine Aufteilung sinnvoller.

Was passiert, wenn der Bausparvertrag ausläuft?

Ein klassischer österreichischer Bausparvertrag hat eine gesetzliche Mindestlaufzeit von sechs Jahren. Bei einem monatlichen Sparbetrag von 100 Euro wurden in diesem Zeitraum allein 7.200 Euro eingezahlt. Dazu kommen je nach Vertrag Zinsen und staatliche Prämien, während Gebühren den endgültigen Auszahlungsbetrag reduzieren können.

Wie das Vertragsende abgewickelt wird, steht in der Ablaufmitteilung der Bausparkasse. Je nach Vertrag können unterschiedliche Möglichkeiten angeboten werden:

  • Auszahlung des gesamten Guthabens
  • Abschluss eines neuen Bausparvertrags
  • vorübergehendes Weiterführen des Guthabens
  • Übertragung auf ein Spar- oder Anlageprodukt
  • Nutzung des Guthabens für eine geplante Finanzierung

Eine automatische Wiederveranlagung sollte nicht allein aus Bequemlichkeit gewählt werden. Prüfen Sie zuerst, wann Sie das Geld benötigen und welchen Zweck es künftig erfüllen soll.

Vier Fragen vor der Entscheidung

1. Ist bereits eine ausreichende Reserve vorhanden?

Bevor ein Teil der Auszahlung langfristig investiert wird, sollte Geld für unerwartete Ausgaben verfügbar sein. Dazu gehören beispielsweise eine Autoreparatur, eine hohe Betriebskostennachzahlung, ein defektes Haushaltsgerät oder eine vorübergehende Einkommenslücke.

Wie hoch diese Reserve sein sollte, hängt von der persönlichen Situation ab. Angestellte mit sehr stabilen Einnahmen benötigen möglicherweise weniger als Selbstständige, Alleinverdiener oder Haushalte mit hohen Fixkosten. Häufig werden mehrere Monatsausgaben als Orientierung verwendet.

Dieser Betrag sollte kurzfristig verfügbar bleiben. Für den sicheren Teil der Auszahlung können Sie aktuelle Tagesgeld- und Festgeldmöglichkeiten vergleichen.

2. Wann wird das Geld voraussichtlich gebraucht?

Der Anlagezeitraum ist wichtiger als die Frage, welche Anlageform zuletzt die höchste Rendite erzielt hat. Je näher eine geplante Ausgabe rückt, desto weniger Kursschwankungen kann das Geld verkraften.

Zeitraum Mögliche Einordnung Worauf besonders achten?
Jederzeit benötigt Girokonto oder täglich verfügbares Sparkonto Sofortige Verfügbarkeit, Einlagensicherung und Verzinsung
In 1 bis 3 Jahren Tagesgeld, Festgeld mit passender Laufzeit oder gestaffelte Bindung Keine Laufzeit wählen, die über den geplanten Bedarf hinausgeht
In 4 bis 9 Jahren Aufteilung zwischen sicheren Anlagen und begrenztem Wertpapieranteil Kursschwankungen und konkrete Ausgabenplanung berücksichtigen
Frühestens in 10 Jahren Langfristiges und breit gestreutes Wertpapierinvestment grundsätzlich denkbar Verluste zwischenzeitlich aushalten und nicht bei fallenden Kursen verkaufen müssen

Wer das Geld beispielsweise in zwei Jahren für eine neue Heizung, ein Auto oder den Eigenmittelanteil einer Wohnung benötigt, sollte diesen Betrag nicht vollständig in Aktien oder Aktienfonds investieren.

3. Gibt es teure Schulden?

Eine Kredittilgung kann wirtschaftlich interessanter sein als eine neue Geldanlage. Das gilt vor allem bei hohen Sollzinsen, Kreditkartenrückständen, einem dauerhaft genutzten Überziehungsrahmen oder einem Konsumkredit.

Vor einer Sondertilgung müssen allerdings mögliche Gebühren, vertragliche Grenzen und der verbleibende Notgroschen geprüft werden. Es wäre wenig sinnvoll, den gesamten Bausparer zur Tilgung zu verwenden und bei der nächsten unerwarteten Ausgabe wieder einen teuren Kredit aufnehmen zu müssen.

4. Wie viel Kursschwankung halten Sie wirklich aus?

Eine theoretische Risikobereitschaft ist schnell erklärt. Schwieriger wird es, wenn aus 5.000 Euro vorübergehend nur noch 4.000 oder 3.500 Euro werden. Solche Rückgänge sind bei Aktienanlagen möglich.

Wer in dieser Situation aus Angst verkauft, macht vorübergehende Verluste endgültig. Der langfristige Anteil der Bausparauszahlung sollte deshalb nur so hoch sein, dass er auch während unruhiger Börsenphasen unangetastet bleiben kann.

Welche Möglichkeiten gibt es für die Auszahlung?

Variante 1: Vollständig sicher weiter sparen

Diese Lösung passt vor allem, wenn das Geld bald benötigt wird oder Kursschwankungen grundsätzlich vermieden werden sollen. Möglich sind täglich verfügbare Sparkonten, Festgeld oder eine Kombination mehrerer Laufzeiten.

Der Vorteil liegt in der guten Planbarkeit. Der Nachteil: Bleibt die Verzinsung nach Steuern dauerhaft unter der Preissteigerung, nimmt die Kaufkraft des Guthabens langfristig ab.

Variante 2: Einen Teil sicher halten und einen Teil investieren

Für viele Sparer ist nicht die Entscheidung „Sparbuch oder Börse“, sondern eine Aufteilung die praktikablere Lösung. Ein Teil bleibt für kurzfristige Ziele verfügbar, während ein anderer Teil langfristig arbeiten kann.

Wer sich erstmals mit dieser Möglichkeit beschäftigt, findet in unserem Ratgeber zum langfristigen Vermögensaufbau mit ETFs die wichtigsten Grundlagen zu Streuung, Laufzeit und regelmäßiger Geldanlage.

Variante 3: Langfristiger Einstieg über ein Wertpapierdepot

Ist der Notgroschen vollständig aufgebaut, bestehen keine teuren Schulden und wird das Geld langfristig nicht benötigt, kann ein Wertpapierdepot für einen Teil der Auszahlung infrage kommen.

Ein Depot ist zunächst nur der technische Aufbewahrungsort für Wertpapiere. Die Eröffnung allein bedeutet noch nicht, dass das gesamte Geld sofort investiert werden muss. Nach der Einzahlung auf das Verrechnungskonto kann in Ruhe entschieden werden, welche Wertpapiere, Fonds oder Sparpläne zur eigenen Strategie passen.

Für Einsteiger kann ein breit gestreuter Fonds leichter nachvollziehbar sein als die Auswahl einzelner Unternehmen. Ein Fonds verteilt das Investment auf viele Wertpapiere. Trotzdem bleiben Marktrisiken bestehen und Verluste sind möglich.

Wer zusätzlich zur einmaligen Bausparauszahlung monatlich weiter investieren möchte, kann sich über einen ETF-Sparplan in Österreich informieren. Dadurch lässt sich der bisherige monatliche Bausparbetrag nach Vertragsende für den langfristigen Vermögensaufbau weiterverwenden.

Variante 4: Neuer Bausparvertrag

Ein neuer Bausparvertrag kann weiterhin passend sein, wenn Sicherheit, überschaubare Sparraten und ein klar begrenzter Zeitraum wichtiger sind als höhere Renditechancen. Auch ein späterer Finanzierungswunsch kann bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

Vor dem Neuabschluss sollten jedoch die tatsächliche Effektivverzinsung, Kontogebühren, variable Zinsregelungen und die Bedingungen für eine vorzeitige Vertragsauflösung geprüft werden. Die staatliche Prämie allein sagt wenig über den gesamten Ertrag aus.

So kann die Bausparauszahlung zum Depot-Einstieg werden

Erst die Strategie, dann der Anbieter

Ein häufiger Fehler besteht darin, zuerst ein besonders auffälliges Angebot auszuwählen und erst danach zu überlegen, wie investiert werden soll. Sinnvoller ist die umgekehrte Reihenfolge:

  1. Notgroschen festlegen
  2. kurz- und mittelfristige Ausgaben abziehen
  3. langfristig verfügbaren Betrag bestimmen
  4. persönliche Verlusttoleranz einschätzen
  5. Anlageform und gewünschte Wertpapiere festlegen
  6. erst danach Depotkosten und Leistungen vergleichen

Beim Vergleich eines Online-Brokers sollten nicht nur einzelne Orderpreise betrachtet werden. Wichtig sind auch Depotgebühren, Kosten des Verrechnungskontos, verfügbare Sparpläne, Handelsplätze, Fremdwährungsgebühren, automatische Steuerabwicklung und mögliche Kosten eines späteren Depotübertrags.

Konkreter nächster Schritt: Steht fest, welcher Betrag mindestens zehn Jahre nicht benötigt wird, können Sie zunächst die Gebühren verschiedener Wertpapierdepots vergleichen. Danach lässt sich das ausgewählte Depot online eröffnen, ohne sofort eine Kaufentscheidung treffen zu müssen.

Einmal investieren oder in mehreren Schritten?

Die Auszahlung kann auf einmal oder in mehreren Teilbeträgen investiert werden. Beide Vorgehensweisen haben Vor- und Nachteile.

Bei einer sofortigen Einmalanlage ist das vorgesehene Kapital von Beginn an investiert. Steigen die Kurse anschließend, nimmt der gesamte Betrag an der Entwicklung teil. Fallen die Kurse unmittelbar nach dem Kauf, ist allerdings auch der gesamte Anlagebetrag betroffen.

Eine Verteilung auf mehrere Monate kann emotional leichter fallen. Beispielsweise könnte der vorgesehene Wertpapieranteil in drei, sechs oder zwölf Teilbeträge aufgeteilt werden. Dadurch wird allerdings ein Teil des Geldes später investiert und bleibt bis dahin auf dem Verrechnungskonto oder Sparkonto liegen.

Welche Variante besser passt, hängt weniger von einer kurzfristigen Marktprognose als von der eigenen Reaktion auf Kursschwankungen ab. Eine Strategie, die tatsächlich durchgehalten wird, ist hilfreicher als ein theoretisch perfekter Plan, der beim ersten Kursrückgang abgebrochen wird.

Einmalbetrag mit neuer monatlicher Sparrate kombinieren

Nach dem Ende des Bausparvertrags wird häufig auch die bisherige monatliche Rate frei. Wurden bisher beispielsweise 50 oder 100 Euro monatlich eingezahlt, kann dieser Betrag künftig für einen Sparplan verwendet werden.

Damit entstehen zwei Bausteine:

  • ein einmaliger Startbetrag aus der Bausparauszahlung
  • eine regelmäßige Sparrate aus dem bisherigen Monatsbeitrag

Die Kombination kann den Übergang vom klassischen Sparen zum langfristigen Investieren erleichtern. Die Sparrate sollte allerdings so gewählt werden, dass sie auch bei höheren Lebenshaltungskosten dauerhaft leistbar bleibt.

Was bedeutet „steuereinfach“?

Der Ausdruck „steuereinfach“ ist eine gebräuchliche Bezeichnung für Anbieter, bei denen die österreichische Kapitalertragsteuer in typischen Fällen automatisch berechnet, einbehalten und abgeführt wird. Maßgeblich ist dabei insbesondere, ob eine entsprechende inländische depotführende oder auszahlende Stelle vorhanden ist.

Bei ausländischen Anbietern kann es notwendig sein, Erträge, Ausschüttungen und realisierte Gewinne selbst korrekt in der Steuererklärung anzugeben. Vor der Depoteröffnung sollte daher nicht nur der günstigste Orderpreis, sondern auch der mögliche Steueraufwand berücksichtigt werden.

Wie der Eröffnungsprozess abläuft, welche Daten benötigt werden und wie die Identitätsprüfung funktioniert, erklären wir in unserer Anleitung zur Eröffnung eines Wertpapierdepots.

Beispiel: 8.000 Euro aus einem ausgelaufenen Bausparer aufteilen

Das folgende Beispiel ist keine persönliche Anlageempfehlung. Es zeigt lediglich, wie eine Entscheidung strukturiert werden kann.

Eine Person erhält nach dem Vertragsende rund 8.000 Euro. Sie hat ein regelmäßiges Einkommen, plant in den nächsten zwei Jahren eine größere Reparatur und möchte einen Teil des Geldes langfristig für die Pension anlegen.

Teilbetrag Zweck Mögliche Lösung
2.500 Euro Notgroschen Täglich verfügbares Sparkonto
1.500 Euro Geplante Reparatur Tagesgeld oder Festgeld mit kurzer passender Laufzeit
4.000 Euro Langfristiger Vermögensaufbau Breit gestreutes Wertpapierinvestment über ein Depot

Zusätzlich könnte die bisherige monatliche Bausparrate als regelmäßige Sparrate weitergeführt werden. Die Person muss dadurch weder den gesamten Betrag an der Börse investieren noch alles auf einem niedrig verzinsten Konto liegen lassen.

Wer die Auswahl und laufende Verwaltung nicht vollständig selbst übernehmen möchte, kann außerdem die Unterschiede zwischen ETF-Investment und Vermögensverwaltung prüfen.

Diese Fehler sollten vermieden werden

  • Keine Entscheidung treffen: Das Geld bleibt nach der Auszahlung dauerhaft unverzinst oder sehr niedrig verzinst auf dem Girokonto.
  • Alles sofort investieren: Auch der Notgroschen und bereits verplantes Geld werden Kursschwankungen ausgesetzt.
  • Nur auf eine Neukundenaktion achten: Langfristige Depot-, Order- und Kontokosten werden übersehen.
  • Einzelaktien mit sicherem Sparen verwechseln: Ein einzelnes Unternehmen kann deutlich stärker verlieren als ein breit gestreuter Markt.
  • Steuern ignorieren: Ein günstiger ausländischer Anbieter kann zusätzlichen Erklärungs- und Dokumentationsaufwand verursachen.
  • Zu kompliziert starten: Zahlreiche Fonds, Themeninvestments und Einzelwerte führen nicht automatisch zu besserer Streuung.
  • Bei fallenden Kursen verkaufen: Eine langfristige Strategie wird wegen kurzfristiger Verluste abgebrochen.
  • Gebühren nur beim Kauf prüfen: Depotführung, Verrechnungskonto, Devisenumrechnung und Verkaufskosten bleiben unberücksichtigt.

Fazit: Die Auszahlung muss nicht vollständig neu gebunden werden

Wenn ein Bausparvertrag ausläuft, entsteht eine seltene Gelegenheit, die eigene Geldanlage neu zu ordnen. Zuerst sollten Reserve, geplante Ausgaben und mögliche Schulden berücksichtigt werden. Erst der tatsächlich langfristig verfügbare Betrag kommt für ein Wertpapierinvestment infrage.

Ein Teil der Auszahlung kann sicher verfügbar bleiben, während ein anderer Teil über ein Wertpapierdepot langfristig investiert wird. Wer weiterhin monatlich sparen möchte, kann zusätzlich die bisherige Bausparrate als Sparrate verwenden.

Entscheidend sind nicht kurzfristige Marktprognosen, sondern Laufzeit, Streuung, Kosten, Steuern und eine Strategie, die auch bei fallenden Kursen eingehalten werden kann.

Häufige Fragen zur Bausparauszahlung

Muss ich das Geld nach dem Vertragsende sofort neu anlegen?

Nein. Zuerst sollten die Vertragsabrechnung geprüft, kurzfristige Ausgaben geplant und eine Reserve festgelegt werden. Bis zur endgültigen Entscheidung kann das Guthaben vorübergehend auf einem geeigneten täglich verfügbaren Konto liegen. Dauerhaft sollte die Entscheidung jedoch nicht aus Bequemlichkeit aufgeschoben werden.

Kann ich die gesamte Bausparauszahlung in einen ETF investieren?

Technisch ist eine Einmalanlage möglich. Sinnvoll ist sie nur, wenn der gesamte Betrag langfristig nicht benötigt wird, ausreichende liquide Reserven bestehen und deutliche zwischenzeitliche Kursverluste ausgehalten werden können. Bereits verplantes Geld sollte nicht vollständig dem Aktienmarkt ausgesetzt werden.

Soll ich auf einen günstigeren Börsenkurs warten?

Der kurzfristig beste Einstiegszeitpunkt lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen. Wer eine sofortige Einmalanlage als belastend empfindet, kann den vorgesehenen Anlagebetrag nach einem vorher festgelegten Plan auf mehrere Käufe verteilen. Das verhindert spontane Entscheidungen aufgrund täglicher Nachrichten.

Wie viel der Auszahlung sollte auf dem Sparkonto bleiben?

Dafür gibt es keinen festen Prozentsatz. Berücksichtigt werden sollten mehrere Monatsausgaben, bekannte größere Zahlungen, Einkommenssicherheit, Haushaltsgröße und bestehende Versicherungen. Erst was darüber hinaus langfristig nicht gebraucht wird, sollte als möglicher Anlagebetrag betrachtet werden.

Sind Wertpapiere durch die Einlagensicherung geschützt?

Wertpapiere sind keine gewöhnlichen Bankeinlagen. Sie werden grundsätzlich dem Kunden zugeordnet und sollen bei einer Insolvenz des depotführenden Instituts übertragen oder herausgegeben werden. Guthaben auf einem Verrechnungskonto und Ansprüche aus der Anlegerentschädigung unterliegen anderen gesetzlichen Regeln und Höchstgrenzen.

Kann ein für ein Kind abgeschlossener Bausparer in ein Depot überführt werden?

Das hängt davon ab, auf wen der Bausparvertrag und das Geld rechtlich lauten. Bei Vermögen Minderjähriger gelten besondere Anforderungen an Vertretung, Verfügung und sichere Veranlagung. Eltern sollten vor einer Entscheidung unseren Ratgeber zum Wertpapierdepot für Kinder in Österreich lesen und bei offenen Rechtsfragen fachkundige Beratung einholen.

Quellen und weiterführende Informationen

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine persönliche Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wertpapierinvestments unterliegen Kursschwankungen und können zu Verlusten bis hin zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Konditionen, Steuern und gesetzliche Regelungen können sich ändern. Vor einer Entscheidung sind die aktuellen Produktunterlagen, Preisblätter und Risikohinweise zu prüfen.

Alle Angaben ohne Gewähr – KI gestützt erstellt und recherchiert – persönliche Review / Check.

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